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Archiv des Autors: Johanna_4
Die Glött – von der Quelle bis zum Barfußpark
Ausflugstipp: Naturpark Westliche Wälder & Glötttal-Radweg
Der Naturpark Augsburg Westliche Wälder ist einer von über 100 Naturparks in Deutschland und der einzige in Mittelschwaben. Er zieht sich von Augsburg bis zur Mindel und Donau hin und hat eine Größe von 1175 Quadratkilometer. Bekannte Gebiete sind im Naturpark der Holzwinkel, die Reischenau und die Stauden. 43 Prozent sind mit Wald bedeckt.
Unser Gasthaus liegt im Holzwinkel an der westlichen Grenze des Naturparks, umgeben von vielen Wiesen und Wäldern.
Eine schöne Rad- und Wandertour durch dieses Gebiet ist der Götttal-Radweg, entlang der kleinen Glött, die in den Wäldern bei Glöttweng entspring, sich durch bezaubernde Landschaft schlängelt und schließlich in die Donau mündet. Ruhig und idyllisch führt dieser Rad- und Wanderweg an unserem Gasthaus vorbei, weiter durch die Ortschaften Winterbach, Waldkirch und Glött.
Viele interessante Informationen, tolle Tipps für Groß und Klein zu Ausflügen und Veranstaltungen finden Sie auch auf der Website des Naturparks Westliche Wälder: www.naturpark-augsburg.de
Reinschauen lohnt sich!
Wandern und Radfahren im Holzwinkel
Heute möchten wir Ihnen unsere tolle Wander- und Radfahrerkarte vorstellen! Glöttweng liegt mitten im schönen Holzwinkel und an den Ausläufern des Naturparks Augsburg Westliche Wälder. Durch die Lage angrenzend an vier Landkreise (Günzburg, Augsburg Land, Dillingen und Wertingen) gibt es wenige Wander- und Rad-Landkarten für unser Gebiet. Unsere Idee: wir machen eine eigene Übersichtskarte mit Ausfugtipps, beschilderte Wanderwege und Radtouren im Umkreis von ca.15 km um unser Gasthof als Service für unsere Gäste. Laden Sie am besten gleich Ihr Exemplar auf dieser Website runter, oder holen sich eine Faltkarte bei Ihrem nächsten Besuch in unserem Gasthof kostenlos ab.
Wanderrouten und Fahhradtouren rund um Glöttweng durch den schwäbischen Holzwinkel
Mit dem Radl in Richtung Glöttquelle
Ein Tagesausflug durchs Reichenbachtal und entlang der Glött flussaufwärts, unternahm eine bunt gemischte Radgruppe aus dem Dillinger Landkreis. Die vierzehn Teilnehmer und ihre Führerin Christiane Henzler (Natur – und Gewässerpädagogin) kehrten nach einer interessanten und abwechslungsreichen Tour bei uns im Biergarten ein. Die Gäste konnten von einer außergewöhnlichen Radtour entlang dem kleinen Flüsschen Glött berichten. Die Strecke führte vom Ausgangspunkt Holzheim durch das Reichenbachtal zur Waldkircher Mühle, über den Schloßberg zum Wasserhebewerk Rechtbergreuthen. Nach dem Mittagessen fuhr die Gruppe weiter zu einer Besichtigung eines Naturbiotops, vom Biber geschaffen und zum Schluss zur Glöttquelle.
Wir finden, ein gelungener Ausflug durch eine wunderschöne und absolut sehenswerte Gegend! Eine tolle Idee – wer Interesse hat, kann sich gerne über diese und viele weitere Touren informieren: www.projekt-altemuehle-holzheim.de
Zünftiger Junggesellenabend
Einen gelungenen Junggesellenabschied feierten zwölf junge Männer aus dem angrenzenden Landkreis Augsburg mit ihrem zukünftigen Bräutigam in unserem Biergarten. Nach einer Radtour durch den Naturpark Westliche Wälder, kehrte die Truppe aus Violau, Unterschöneberg und Neumünster in den Abendstunden bei uns ein. Zu später Stunde ließen sie dann ihr Fest in der Wirtsstube bei Blasmusik und Stimmungsliedern ausklingen. Wir wünschen dem Bräutigam und seiner Braut alles erdenklich Gute für ihren gemeinsamen Lebensweg!

Einen gelungenen Junggesellenabschied feierte eine Gruppe aus dem westlichen Holzwinkel in unserem Gasthaus
Die Geschichte von Mohammed ben Mansour
Eine wahre Geschichte zum 70. Jahrestag des Kriegsendes.
Aufgezeichnet von Georg Fink, veröffentlicht am 18. Mai 2015 in der Augsburger Allgemeinen.
Auch 70 Jahre nach Kriegsende fasziniert die schier unglaubliche Geschichte von Mohammed ben Mansour die meist älteren Bürger im Holzwinkel. In den letzten Kriegsjahren lebte mitten in Glöttweng im Austragsstüble der „Adler-Wirtin“ Josefa Fink, der dunkelhäutige Mohammed ben Mansour, aus Libyen stammend, mit seiner weißen Frau Selma und deren Tochter Tefida mit ihren Söhnen Enrico und Axel. Wie war sowas im rassistischen Nazi-Deutschland nur möglich? Das Leben von Mohammed ben Mansour endete trotzdem nach Kriegsende tragisch.
Unsere Geschichte beginnt in den 30iger Jahren in München. Der Besitzer des weltberühmten „Zirkus Krone“ suchte für sein Automobil einen passenden Chauffeur. Es sollte ein dunkelhäutiger Fahrer sein, der zu seiner internationalen Artistentruppe und Tierwelt passte und so wurde aus Mohammed ben Mansour der Chauffeur des Zirkusbesitzers Carl Krone. Eine Kartenverkäuferin die im Zirkus beschäftigt war, lernte den Direktionsfahrer kennen und sie heirateten. Lange ging alles gut. Doch in den letzten Kriegsjahren entschloss sich ben Mansour mit seiner Familie auf dem Land vor den NS-Schergen unterzutauchen. Vermutlich über die neu erbaute Autobahn fand ben Mansour mit seiner Familie beim Schmied von Glöttweng am Ortsanfang in einer hölzernen Hütte am Waldrand seine erste Bleibe. Mit dabei hatte er ein handbetriebenes Kinderkarussell und zwei Speiseeismaschinen. Als die „Adler-Wirtin“ Josefa Fink, eine Tante des Altbürgermeisters Michael Mayer aus Roßhaupten, von der Familie erfuhr, bot sie dieser ihr Austragstüble gegenüber der Gaststätte als neue Unterkunft an. Die resolute und furchtlose Wirtin (sie wurde auch als Pantoffelwirtin bezeichnet, weil sie so manchen Biertrinker auch mal aus dem Hinterhalt mit ihrem Pantoffel versohlte) stand dem NS-Regime sehr kritisch gegenüber. Ihr Sohn Theodor war mit 21 Jahren in Italien gefallen.
Fortan lebte ben Mansour mit seiner Familie mitten in Glöttweng. Für die Landkinder war er eine echte Sensation. Noch heute erinnert sich der Nachbar Philipp Lutz und sein Bruder Adolf an den „schwarzen Mann“. „Als ich ihn zum ersten Mal sah, bin ich richtig erschrocken“, erzählt Adolf Lutz über seine erste Begegnung.
Mit seinem handbetriebenen, selbstgebasteltem Kinderkarussell und seinen zwei Eismaschinen war ben Mansour „die Attraktion“ während der Kriegszeit auf allen Kirchweihfesten und Jahrmärkten der Umgebung. Sein Speiseeis schmeckte ganz anders, als das der üblichen Mitanbieter. Auch mit seinem türkischen Honig machte er immer mehr Geschäft als die anderen, weil ben Mansour wegen seiner Hautfarbe etwas Exotisches an sich hatte. Philipp Lutz (80) erinnert sich, dass er als kleiner Junge bei der früheren „Lammbrauerei“ in Burgau Eisstangen für ben Mansour besorgte. Auch die Bauernbuben die das Karussell drehten, bekamen zur Belohnung eine Extratour auf dem Karussell geschenkt. Am 23. April 1945 nahte das Kriegsende. Eine SS-Einheit, zu allem entschlossen, stärkte sich in unmittelbarer Nähe im Gasthaus. Als bald darauf die amerikanischen Panzer von Winterbach herkommend anrückten, war das Leben von Mohammed ben Mansour und seiner Familie endgültig gerettet.
Doch das Schicksal geht manchmal seltsame Wege. Ben Mansour wollte mit Lebensmittel und Geld im Rucksack zu seiner inzwischen in Berlin lebenden Tochter über die Grenze in den sowjetischen Sektor. Als die Reisen dorthin immer gefahrvoller wurden, vertraute er sich einem Schlepper an. Das war wahrscheinlich ein fataler Fehler. Ben Mansour wurde beim Grenzübergang Hof in einen Hinterhalt gelockt, ausgeraubt und ermordet. Die Leiche wurde gefunden, doch als seine Frau den Leichnam heimholen wollte, war er verschwunden und für immer verschollen.
Vor einigen Jahren besuchten die Enkel Enrico (73) und sein jüngerer Bruder Axel Frohn, die mit dem Zirkus Krone durch ihren Vater verwandt sind, ihre damalige Unterkunft. „In diesem Haus haben wir einige Jahre gelebt und sind hier zur Schule gegangen“, erzählten die Gäste den jetzigen Besitzern Georg und Irmgard Fink von ihren Kindheitserinnerungen. „Noch heute erkundigen sich Gäste, nach dem „schwarzen Mann“, der in ihrer Kindheit im Austragstüble der Oma lebte“, berichtete Irmgard Fink. Er brachte mit seinem Kinderkarussell, dem türkischen Honig und seinem leckeren Speiseeis in einer tristen Zeit ein wenig Lebensfreude in den östlichen Landkreis. Wo Mohammed ben Mansour, der die Nazizeit auf so seltsame Weise überlebt hat begraben liegt, weiß niemand. Seine Tochter Tefida Frohn starb am Fronleichnamstag im Jahre 2010 im Altersheim in Günzburg.
Den veröffentlichten Bericht können Sie auch auf der Website der Augsburger Allgemeinen nachlesen:
http://www.augsburger-allgemeine.de/guenzburg/Mit-Karussell-und-Eis-gegen-die-Kriegswirren-im-Holzwinkel-id34106472.html
Wandergruppen herzlich willkommen!

Für die Unterbringung von Pferden und Kutschen ist auf dem landwirtschaflichen Anwesen des Gasthofes ausreichend Platz.

Die evangelische Jugendgruppe aus Memmingen war am Pfingstsonntag zu Besuch in Glöttweng im Landgasthof Adler.
Wie die Jahre zuvor, machte sich auch heute wieder eine Gruppe Wanderreiter/innen aus Aislingen und Holzheim bei bestem Ausflugswetter, mit Kutsche und Pferden auf nach Glöttweng zum Adler-Wirt. Nachdem die Pferde auf der hauseigenen Koppel versorgt waren, stärkten sich die Gruppe mit Kaffee, Kuchen und Brotzeit und ließen den Abend gemütlich im Biergarten ausklingen. Morgen früh treten sie wieder die Heimreise durch das idyllische Glötttal an. Schön, dass ihr auch heuer wieder unsere Gäste wart!
Auch eine zweite Gruppe konnten wir heute am Pfingstsonntag begrüßen! 20 Mitglieder der evangelischen Jugend aus Memmingen starteten am Freitag mit ihren Betreuern in Mittelneufnach ihren alljährlichen Pfingstausflug. Vier Tage wandern die Jugendlichen durch das schöne Schwabenländle und machen heute Station in Glöttweng. Beim Nachbarbauern schlagen sie, nach einer Verschnaufpause bei uns im Biergarten, am frühen Abend ihr Zeltlager auf. Wir finden das eine tolle Aktion und wünschen euch alles Gute auf euern weiteren Wanderweg!
Der Mai ist gekommen
Der Mai ist gekommen,
die Bäume schlagen aus,
da bleibe, wer Lust hat,
mit Sorgen zu Haus!
Wie die Wolken dort wandern
am himmlischen Zelt,
so steht auch mir der Sinn in
die weite, weite Welt.
Frisch auf drum, frisch auf drum
im hellen Sonnenstrahl!
Wohl über die Berge,
wohl durch das tiefe Tal!
Die Quellen erklingen,
die Bäume rauschen all;
mein Herz ist wie ’ne Lerche
und stimmet ein mit Schall.
Und abends im Städtlein,
da kehr ich durstig ein:
„Herr Wirt, Herr Wirt, eine Kanne
mit schönem blanken Wein!
Ergreife die Fiedel,
du lust’ger Spielmann, du!
Von meinem Schatz das Liedel,
das singe ich dazu!“
Und find ich kein‘ Herberg‘,
so liege ich zur Nacht
wohl unter blauem Himmel,
die Sterne halten Wacht;
im Winde die Linde,
die rauscht mich ein gemach,
es küsset in der Früh
das Morgenrot mich wach.
O Wandern, o Wandern,
du freie Burschenlust!
Da weht Gottes Odem
so frisch in die Brust;
da singet und jauchzet
das Herz zum Himmelszelt:
wie bist du doch so schön, o,
du weite, weite Welt!
(1815 – 1884)
Unser Festtagsmenü zu Ostern
Galerie
Für die Osterfeiertage steht eine Spezialität des Hauses auf der Speisekarte. Genießen Sie einen feinen Hirschbraten vom Wild aus dem Dammwildgehege in Rieder nach Art des Hauses sowie hausgemachte Semmelknödel. Gleich noch einen Tisch reservieren, es sind nur noch wenige Plätze frei. … Weiterlesen










